Prozessbegleitung Fernpass-Strategie

Im Jänner 2015 erteilte die Tiroler Landesregierung der Abteilung Verkehr und Straße den Auftrag für eine Fernpass-Strategie. Die Aufgabenstellung war, umsetzbare kurz- bis mittelfristige Maßnahmen zu erarbeiten. Diese Maßnahmen sollten gemeinsam mit VertreterInnen der Gemeinden, der Interessenverbände sowie engagierten BürgerInnen und ExpertInnen ergebnisoffen erarbeitet werden.

Kunde:Amt der Tiroler LandesregierungLeistungen:7x EntwicklerInnengruppe: 20-28 Personen, 4x Strategietreff: 80-100 PersonenJahr:2015 - 2016

Ausgangslage

Die B 179 Fernpassstraße ist eine der am meisten befahrenen Landesstraßen in Tirol. Die Straße hat eine besondere regionale und überregionale Bedeutung. Die B 179 ist die Verbindung zwischen der deutschen Autobahn A7, der Tiroler Region Außerfern und dem Inntal bzw. der Inntalautobahn. Bereits 1978 hat sich die Tiroler Landespolitik gegen einen Ausbau der B 179 entschieden, um keine weitere internationale Transitroute durch Tirol zu schaffen. Auf der B 179 gilt außerdem ein Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht. Dieses soll in Zukunft auf jeden Fall aufrecht bleiben.

Ziel und Auftrag

Prozess

Die Fernpass-Strategie wurde im Rahmen eines Diskussionsprozesses mit den AkteurInnen vor Ort erarbeitet. Zu den beteiligten AkteurInnen zählten u.a. VertreterInnen von Planungsverbänden, Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden entlang der Strecke, Interessensvertretungen, NGOs und Bezirkspolizeikommandos.

Im ersten Schritt wurden von allen AkteurInnen gemeinsam die Ziele der Strategie definiert, Erwartungen diskutiert und erste mögliche Maßnahmen gesammelt.

Diese Vorschläge hat anschließend eine Arbeitsgruppe (EntwicklerInnengruppe) detailliert bearbeitet, untersucht und evaluiert. Bei weiteren Treffen haben die beteiligten AkteurInnen den so entstandenen Maßnahmenkatalog reflektiert.

Die Verabschiedung der Maßnahmen erfolgte bei einer Abschlussveranstaltung in Innsbruck.

Die Fernpass-Strategie beinhaltet ein Gesamtpaket aus Maßnahmen zur besseren Anbindung des Außerferns und zur Stärkung der Mobilität in der gesamten Region. Die Maßnahmenpalette reicht von attraktiveren Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu Dosierungssystemen, um das Stauproblem zu entschärfen.

wikopreventk konzipierte den Prozess, moderierte und dokumentierte alle Formate. Darüber hinaus konzipierte und gestaltete wikopreventk den Schlussbericht.