Trassenauswahlverfahren Brenner-Nordzulauf

Der Innsbrucker Gemeinderat hat im April 2016 ein neues Stadtrecht beschlossen, das eine Einteilung der Stadt Innsbruck in neunzehn Stadtteile vorsieht. Im Rahmen der Innsbrucker Stadtteiltage wollen die Stadtregierung und die Spitzen der Stadtverwaltung mit BürgerInnen ins Gespräch kommen, um sich über Neuerungen und aktuelle Projekte in der Stadt und im Stadtteil sowie über Anliegen der BürgerInnen auszutauschen. Die Veranstaltungen finden von September 2016 bis Mai 2017 statt.

Kunde:Innsbrucker GemeinderatJahr:2017

Ausgangslage
Das österreichische und das deutsche Verkehrsministerium beauftragten gemeinsam die DB Netz AG sowie die ÖBB-Infrastruktur AG mit den Planungen des Brenner-Nordzulaufs. Der Brenner-Nordzulauf umfasst das Gebiet zwischen München und Innsbruck. Er ist Teil des Scandinavien-Mediterranean-Corridors, der von Helsinki über den Brenner bis nach Valletta auf Malta verläuft.

Ziele & Umsetzung
Im Sommer 2015 startete der Planungsprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung für den gemeinsamen Planungsraum zwischen der zukünftigen Verknüpfungsstelle südlich von Rosenheim und der Verknüpfungsstelle Schaftenau in Tirol. Wesentliche Anspruchsgruppen der einzelnen Gemeinden wie VertreterInnen der betroffenen Gebietskörperschaften, VertreterInnen von BürgerInneninitiativen und NGOs sind in ein umfassendes Trassenauswahlverfahren eingebunden. Ziel des grenzüberschreitenden Planungsprozesses ist eine abgestimmte Empfehlung einer Trasse für ein 3. und 4. Neubaugleis.

Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Beteiligung der Öffentlichkeit findet im gemeinsamen Planungsraum in drei unterschiedlichen Formaten statt – vier Gemeindeforen, ein Regionalforum und ein regionaler Projektbeirat. Die Beteiligungsstufen reichen von Information & Konsultation bis hin zur Partizipation. Kernaufgaben von wikopreventk sind die Moderation und Dokumentation der Veranstaltungen des gemeinsamen Trassenauswahlverfahrens. Der Zeitraum für den Beteiligungsprozess erstreckt sich von 2015 bis 2017.