Trassenauswahlverfahren Brenner-Nordzulauf

Das österreichische und das deutsche Verkehrsministerium beauftragten gemeinsam die DB Netz AG sowie die ÖBB-Infrastruktur AG mit den Planungen des Brenner-Nordzulaufs. Der Brenner-Nordzulauf umfasst das Gebiet zwischen München und Innsbruck. Er ist Teil des Scandinavien-Mediterranean-Corridors, der von Helsinki über den Brenner bis nach Valletta auf Malta verläuft.

Kunde:Innsbrucker GemeinderatJahr:2017

Ziele & Umsetzung
Im Sommer 2015 startete der Planungsprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung für den gemeinsamen Planungsraum zwischen der zukünftigen Verknüpfungsstelle südlich von Rosenheim und der Verknüpfungsstelle Schaftenau in Tirol. Wesentliche Anspruchsgruppen der einzelnen Gemeinden wie VertreterInnen der betroffenen Gebietskörperschaften, VertreterInnen von BürgerInneninitiativen und NGOs sind in ein umfassendes Trassenauswahlverfahren eingebunden. Ziel des grenzüberschreitenden Planungsprozesses ist eine abgestimmte Empfehlung einer Trasse für ein 3. und 4. Neubaugleis.

Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Beteiligung der Öffentlichkeit findet im gemeinsamen Planungsraum in drei unterschiedlichen Formaten statt – vier Gemeindeforen, ein Regionalforum und ein regionaler Projektbeirat. Die Beteiligungsstufen reichen von Information & Konsultation bis hin zur Partizipation. Kernaufgaben von wikopreventk sind die Moderation und Dokumentation der Veranstaltungen des gemeinsamen Trassenauswahlverfahrens. Der Zeitraum für den Beteiligungsprozess erstreckt sich von 2015 bis 2017.